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Berliner Medizinhistorisches Museum der Charite

Verantwortlicher Autor: Riesenberg Berlin, 18.12.2023, 23:26 Uhr
Presse-Ressort von: Dieter Kurt Bericht 6386x gelesen
Das Medizinhistorische Museum eröffnet neue Ausstellung
Das Medizinhistorische Museum eröffnet neue Ausstellung  Bild: Riesenberg

Berlin [ENA] Nunmehr, nach intensiver Rekonstruktion und Erneuerung, ist das Berliner Medizinhistorische Museum in der Charite wieder eröffnet und präsentiert in Verbindung mit diesem erfreulichen Ereignis den Interessierten eine Ausstellung zur Hirnforschung an der Charite. Titel:"Geistesblitze.Gedankenströme".

Berlin verfügt bekanntlich über eine Vielzahl interessanter, renommierter und auch international anerkannter Museen, deren Besuch allemal lohnenswert ist. Das Medizinhistorische Museum der Charité gehört auf jeden Fall zu den sehr beachtenswerten Museen, die in einem sehr speziellen Ausschnitt der menschlichen Entwicklung Einblicke ermöglichen. Nach erfolgreicher Rekonstruktion erfolgte nunmehr die Neueröffnung dieses speziellen Museums auf dem Gelände der historischen Charité, gleichzeitig mit einer Spezialausstellung mit dem Schwerpunkt "Wissenschaft und Kunst". Für den Laien unter den Besuchern, stellt es das Gehirn in seiner Morphologie, in seiner Feingliedrigkeit und Histologie und Funktionalität vor.

Aus dem reichen Fundus der Charité von über 10000 Präparaten seit Virchow Zeiten - mit dessen Wirken und Schaffen auch das Medizinhistorische Museum verbunden ist - wird eine gute Auswahl präsentiert. Für den Besucher wird demonstriert, welch komplexes System das menschliche Gehirn in seinen groben aber auch in seinen feinsten Strukturen darstellt und wohin sich die moderne Hirnforschung entwickelt. Sehr interessant wurde dies mit der Präsentation künstlerischer Darstellungen verbunden, die allemal sehenswert sind und deren Adaptation an das Thema "Geistesblitze.Gedankenströme" sehr gut gelungen scheint. Ein abschließendes Urteil muss sich natürlich jeder Besucher selbst bilden.

Darüberhinaus sind in den weiteren Etagen des Museums die Dauerausstellungen mit vielen hochinteressanten, lehrreichen Originalpräparaten zu besichtigen. Als medizinisch Interessierter sollte man reichlich Zeit einplanen und soviel kann versprochen werden:Langweilig wird es mit sichert nicht und es gibt Dinge zu betrachten, die es mit Sicherheit nur einmal auf dieser Welt gibt. Neben menschlichen Organpräparaten gibt es auch einen umfangreichen Einblick in die Entwicklung der medizinischen Geräte - von Diagnostik bis Therapie. (Als kleines "Schmankerl" wird der aufmerksame Besucher sogar ein Gerät entdecken, von dem noch nicht einmal die Museumsverantwortlichen wissen, wozu es diente. Vielleicht kann es ein Besucher ergründen...)

Alle notwendigen Informationen zu den Öffnungszeiten, dem genauen Standort und den Ausstellungen erkunden Sie am einfachsten unter www.bmm-charite.de.

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